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Fragen und ihre Antworten_02: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Das hängt alleine und ausschließlich von Ihnen und Ihren täglichen Entscheidungen ab. Vielleicht kennen Sie die kleine Geschichte von dem Schüler, der seinen Lehrer, der auf alle Lebensfragen eine treffliche Antwort wusste, des Irrtums bezichtigen wollte. Der Schüler hatte es satt, dass alle Menschen voll des Lobs und der Anerkennung über diesen weithin gerühmten Lehrer waren - der Schüler beschloss, seinem Lehrer eine Falle zu stellen. Eines Morgens nun stahl er aus dem Hühnergehege ein frisch geschlüpftes Küken, verbarg es in seiner rechten Hand, und mischte sich wie gewöhnlich unter die Schar der Schüler, die den ermahnenden Worten ihres Meisters in der Frische des Morgens lauschten. Es war eine einträchtige Stimmung, bis sich plötzlich der Schüler mit dem Küken in der Hand erhob, und den Lehrenden ansprach: „Meister, du scheinst allwissend zu sein. So beantworte mir nun meine Frage: ist das Küken in meiner Hand tot oder lebendig?” Der Meister schaute dem Schüler ruhig und tief in die Augen, so dass dieser den Blick von ihm abwenden musste. „Es liegt ausschließlich in deiner Hand” antwortete der Meister, und ging seines Weges. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Es liegt in Ihrer Hand! Der Schüler hätte das Küken getötet, wenn der Lehrer ihn nicht durchschaut hätte - ein kurzes Zusammenballen der Faust - niemandem wäre es aufgefallen, und er hätte ein lebloses Küken in der Hand gehabt. Sicher, Sie würden so etwas niemals tun. Und doch leben wir in einer Welt, in der Brutalität und Kriege anscheinend zur Tagesordnung gehören — was ist mit ihr, der Ehrfurcht vor dem Leben? ![]() ![]() ![]() Wie kommt es, dass manche Menschen einen Hang zur Gewalt in ihrer Seele entwickeln, und andere nicht? Woran liegt es, dass manche Kinder Käfer zertreten, oder Insekten fangen, um sie zu quälen, oder . . . Der Fantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Was passiert, wenn wir überwiegend mit Fleisch und Wurst auf dem Teller aufwachsen? Alles, was Augen hat, windet und wehrt sich mit Kräften gegen einen gewaltsamen Tod. Nie werde ich das erbärmliche Gequieke vergessen, als unsere Nachbarn vor vielen Jahren ein Schwein schlachteten. Das sind Kindheitserinnerungen, die einen bis ans Ende des Lebens begleiten. Heute hat man alle Tätigkeiten feinsäuberlich aufgeteilt, delegieren ist „in”. Mit dem blutigen Gemetzel von einst hat man nichts mehr zu schaffen, das Filet auf dem Teller, der Döner in der Papierserviette - man verdrängt jegliche Gedanken, die einem den Appetit verderben könnten. Und unsere Seele? Sie ist umgeben von Billionen Körperzellen, und jede von ihnen speichert die Qualen und Schmerzen, den Stress und die Angst der getöteten Tiere; denn unsere Körperzellen und das feinstoffliche Gebilde unserer Seele sind schwingende Informationsträger (genauso wie Pflanzen und Wasser), und nehmen somit all diejenigen Informationen auf, mit denen sie in Berührung kommen. Wenn wir nun ungeeignete Nahrung zu uns nehmen, verroht unsere Seele und stumpft ab, obwohl es doch deren Aufgabe ist, sich höher zu entwickeln — feiner und durchlässiger für den Empfang der Wahrheit zu werden. Zusammen mit der Verrohung und Abstumpfung verliert sie mehr und mehr ihre innewohnende, natürliche, und positive Intelligenz. Freilich ist das ein langsamer und schleichender Prozess, der wenigen Menschen bewusst wird. Was aber hat das mit unserer Frage zu tun, ob es ein Leben nach dem Tod gibt? Das Fatale ist, dass wir nicht aus unserer Haut können. Ist unsere Seele durch falsche Ernährung zum Informationsträger von Aggresivität und Gewalt geworden, dann wird das sowohl im Inneren (man tut sich selbst Gewalt an) als auch im Äußeren sichtbar — denken Sie nur an die Streitereien im persönlichen Umfeld, als auch an die vielen kleinen und großen Kriege auf unserer Erde! So einfach wird man seine Haut nicht los. Unsere Haut aber umschließt all das, was wir jemals in unserem Leben gegessen und getrunken haben. Hat man also viel getötete Nahrung zu sich genommen, so hat man in sich auch die feinen Antennen zur unsichtbaren Welt des Geistes und der Seele verletzt oder gar abgetötet - jene Antennen, die uns intuitive Erkenntnisse empfangen lassen über Geburt und Tod, Wohin und Woher, Wohl und Wehe der menschlichen Seele. Hat man aber viel geerntete Nahrung zu sich genommen, frisch und natürlichen Ursprungs, so kann auch die Seele natürlich und unbeschwert empfinden, was unzählige Menschen zum Ausdruck gebracht haben: „Geburt und Tod sind nicht zweierlei Zustände, sie sind zwei Aspekte desselben Zustands.” So formulierte es Mohandas Gandhi, und der Zustand, von dem er spricht, heißt - LEBEN! Man nennt den Tod auch liebevoll des Schlafes Bruder. Empfinden Sie etwa Angst vor dem Schlafen gehen? Sie vertrauen darauf, dass Sie am nächsten Morgen wieder erwachen dürfen. Empfänden Sie es nicht als töricht, wenn der Herbst den nächsten Frühling verleugnen wollte? Der Tod ist exakt dasselbe Tor, durch das wir in ein anderes LEBEN hinausgehen, wie dasjenige, durch das wir einst in dieses irdische Leben eingetreten sind. Viele Menschen sind durch das Tor des Todes hindurchgetreten und zurückgekehrt, um „Anschauungsunterricht” für andere, vor allem zweifelnde und ängstliche Menschen zu erhalten. Ihre überwältigenden Erkenntnisse und Erfahrungen fasst man unter dem Begriff der Nahtoderfahrungen zusammen. So unterschiedlich die Persönlichkeiten sind, so vielfältig sind ihre Schilderungen von dem, was nach dem physischen Tod passiert. Doch übereinstimmend berichten sie vom Verlassen des eigenen Körpers, von einem Lichttunnel, den sie durchqueren, von ihrem Lebensfilm, der in rasender Geschwindigkeit vor ihrem geistigen Auge abläuft, von überwältigenden, ihnen bis dato unbekannten Klang- Farb- und Lichterlebnissen (transzendentes Licht ohne Schatten beispielsweise), und einem Gefühl unbeschreiblicher Seligkeit und Geborgenheit. Nachfolgend finden Sie einen Link auf den Bericht einer Frau, die zweimal in ihrem Leben durch das Tor des Todes ging, und zweimal zurückkehren durfte, um uns Menschen die Augen zu öffnen. Es sind sehr persönliche Äußerungen, und sie verdienen tiefsten Respekt und Hochachtung. Seien Sie dankbar und gehen Sie so behutsam mit ihnen um, als hielten Sie ein neugeborenes Küken in der Hand, das Ihren Schutz und Schirm benötigt. Bericht laden (pdf, 108 kB) | |
![]() | „Wer sich um Persönlichkeitsentfaltung und hochwertige Ernährung bemüht, wird jeden Tag mit mehr Intelligenz und Gesundheit in der Seele belohnt. Die Intuition verstärkt sich.” „Die Intuition aber ist der direkte Zugang zur Wahrheit im Universum.” |
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