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Fragen und ihre Antworten_09: Wer ist älter, GOTT oder das Universum? Was sagt die Bibel? Das Johannesevangelium beginnt rätselhaft: ¹Im Anfang war der Logos, [Im Anfang war das Wort,] Für gewöhnlich übersetzt man den griechischen Ausdruck „Logos” im Deutschen mit einem Begriff aus dem Bereich der Sprache - der Bezeichnung „Wort” - doch ist diese Bezeichnung hier eindeutig zu eng gefasst (der notorische Grübler Luther hat sich sicherlich Tage und Nächte darüber den Kopf zerbrochen...). „Logos” enthält doch ebenso den Begriff der „Logik”, der planenden, denkenden, intelligenten Ratio, oder? Die moderne ökumenische Bibelübersetzung der Franzosen ist hier auf der richtigen Fährte: sie verwendet nicht mehr den althergebrachten Ausdruck „la parole” (das Wort), sondern stattdessen einen Ausdruck des Tätigseins, das Wort der Tat: „le verbe” (das aktive Zeitwort, das Verbum). Das deckt sich in frappanter Weise mit der Erkenntnis Goethes, der seinen Faust sinnieren lässt: »Wir sehnen uns nach Offenbarung, Vielen Dank an GOTT.ES WELT, wo ich diesem genialen Hinweis auf Goethes Faust begegnen durfte! „Logos”, das griechische „Wort”, ist hier also durchaus in einem über den Bereich der Sprache weit hinausgehenden Sinne zu verstehen: LOGOS meint den Schöpfergedanken, den Geist Gottes, seinen der Vernunft und den Gesetzen folgenden Schöpfungsplan, den Plan der Erschaffung seiner Kinder, den sogenannten „Kindern Gottes” - entwickelt im vollkommenen Einklang mit der bestehenden Harmonie und Ordnung im gesamten Universum. „Logos” umfasst also die „eigentliche”, zunächst einmal unsichtbare Schöpfung Gottes (da rein geistiger Natur): die Planung, die Vorbereitung, und die Durchführung der Erschaffung einer Vielzahl von Seelen, nach Gottes Ebenbild, mit einem im Keim angelegten Potenzial, das unbegrenzt entwicklungsfähig ist. Diese Schöpfung, die Erschaffung aller Seelen, steht nur scheinbar im Widerspruch zum „naiven” Schöpfungsbericht der Bibel, wie er im Buche Genesis dargelegt ist. Dort lesen wir von sieben Schöpfungstagen, und die Schilderung der Geschehnisse ist von ausserordentlicher Schönheit und Symbolkraft; wenn wir diese Schilderung jedoch ausschließlich „wörtlich” zu verstehen versuchen, rauben wir ihr die allegorische Spannweite ihrer Gedanken und Bilder. Mose, ihr Verfasser, hat uns eine beeindruckend zeitlose Schau der Dinge hinterlassen - Ereignisse, die vor der Erschaffung der Kinder Gottes liegen, und sich deshalb nur denjenigen Menschen offenbaren können, die in innigster göttlicher Verbindung stehen. Mose selbst muss eine äußerst intuitiv veranlagte Persönlichkeit gewesen sein, und empfing zweifellos höchste Inspiration (denken wir nur einmal daran, wie er an den Felsen schlug, um ihm Wasser zu entlocken; nachzulesen im Buch Numeri, das ist das vierte Buch Mose, Kapitel 20, Vers 11). Wie ist nun sein Schöpfungsbericht zu verstehen? Er gliedert die Schöpfung in sieben Stufen (Tage), was insgesamt der Dauer einer Woche entspricht; das ist leicht fasslich, auch für ein einfaches Gemüt - und selbst kleine Kinder sind damit nicht überfordert. Mose's überschaubare Einteilung entspricht wohlweislich einer zeitlichen Relativierung von Vorgängen, die in ihrer Entwicklungsdauer unsere Vorstellungskraft sprengen (Milliarden von Jahren!), denn unsere Erde musste mit ihren mannigfaltigen Erscheinungsformen entsprechend langwierig für die Kinder Gottes vorbereitet werden (was bei Mose zu fünf Wochentagen zusammengefasst ist) - um ihnen eine ideale „Bühne” zur seelischen Entfaltung zu bereiten. Der Höhepunkt der Schöpfung aber ist erst der sechste, der letzte aktive Tag: die Erschaffung aller dual angelegten Seelen, und ihre Auftrennung in ihre „männlichen” und „weiblichen” Pole. Damit ist keineswegs der irdische Mensch in seiner Ausformung mit einem Körper und einer Seele gemeint (das wird erst später geschildert, ab Kapitel 2), sondern ausschließlich das „ins Leben rufen” der feinstofflichen Schwingungskomplexe, die wir „Seelen” nennen, und die alle, obwohl jede in individueller Ausprägung, dem selben Bauprinzip, dem „Bauplan Gottes”, entsprechen. Mose spricht lediglich vom „Menschen”, den Gott schuf (und nicht von der „Seele”); das ist sicherlich verwirrend - denn wir verbinden das Menschsein ja fest mit einem irdischen Dasein, während die Seele weder an einen irdischen Aufenthalt gebunden, noch unseren Augen sichtbar ist. Aber zu Moses Zeiten (vor ca. 3.500 Jahren) war es auch nicht anders als heute: man glaubt nur, was man sehen und anfassen kann, und ein Mensch ist eben greifbar, eine Seele dagegen nicht. In Vers 26 des ersten Kapitels findet sich ein aufschlussreicher Hinweis: „Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei . . . ” - wie bitte? Schauen Sie genau hin, und lesen Sie diese Bibelstelle mindestens dreimal! War Gott denn nicht alleine am Werk? Das ist die spannendste Frage: Wer ist mit „uns” gemeint? Wenn wir in die Vergangenheit zurückblicken, sehen wir, dass jedwede Form von sinnvoller organischer Entwicklung kontinuierlich verläuft, sich im Lauf der Zeit beschleunigt, und immer komplexer wird; vergegenwärtigen sie sich nur einmal ein Automobil von 1909 und eines von 2009 - welch ein Unterschied, nach nur 100 Jahren Entwicklungszeit! Vergleichen Sie ein neugeborenes Kind mit einem reifen Erwachsenen - kaum zu glauben! Und so entwickeln sich auch die Seelen der Kinder Gottes unaufhörlich weiter, wenn sie dem Sinn ihrer Erschaffung gerecht werden. Auch Gott, der uns geschaffen hat, entwickelt sich unaufhörlich weiter - doch bevor er uns, seine Kinder, ins Leben bringen konnte, musste er selbst einen unglaublich langen Entwicklungsweg zurücklegen - er musste sich in vielen Milliarden Jahren eine für uns unvorstellbare Intelligenz erwerben, um eine derart komplexe Aufgabe wie die seiner Schöpfung bewältigen zu können. Gott war nicht allein, doch er war zum Zeitpunkt seiner Schöpfung die einzige subjektiv angelegte Macht mit einem schöpferisch-kreativen Bewußtsein. Vereinfacht gesagt, waren alle anderen Schwingungsgebilde objektiver Natur, planende, intelligente Mächte, vergleichbar den Naturgesetzen auf der Erde. Sie sind die ältesten Erscheinungsformen im gesamten Universum, entwickelten sich im Einklang mit dem Urgesetz aus dem „Nichts” heraus, und wurden sich nach vielen Trillionen Jahren der Notwendigkeit bewußt, eine Schwingungsformel ins Leben zu bringen, die im Universum für ewige Wandlung, Veränderung und Weiterentwicklung sorgt: so entstand die Schwingungsformel Gottes, das komplexeste Gebilde, das im gesamten Universum existiert (siehe hierzu auch die Schrift „Ewig Leben”, erhältlich bei Balsam Digital Media). Dass dies der übergeordneten Macht im Universum nach unzähligen gescheiterten Versuchen gelang, kann ein menschliches Gemüt weder erfassen noch begreifen. Doch damit wird klar, dass das Universum ein Vielfaches an Entwicklungsdauer hinter sich haben muss, wie Gott selbst (mindestens diejenige Gottes x Faktor 2.000.000.000). An dieser Stelle ein kläglich-kleines Dankeschön von ♥ jenem Ungenannten Unbekannten, dem wir die Erforschung dieser großartigen Zusammenhänge verdanken! War die Henne zuerst da, oder das Ei? Diese Frage ist falsch gestellt, denn beide, sowohl Henne, als auch Ei, müssen entworfen, geplant, und realisiert werden. Dazu ist die Schöpferintelligenz Gottes notwendig, die in jedem von uns, wenn auch nur im Keim (den es zu entfalten gilt), angelegt ist. Ist Ihnen jetzt auch klar geworden, von welchem Anfang der Evangelist Johannes spricht, wenn er sagt: „Im Anfang war der Logos...”? Es ist nicht die Geburt des Universums gemeint, sondern der Zeitpunkt, als Gott den Entschluss fasste, eine Schöpfung durchzuführen. Die Bibel beschreibt in der ihr eigentümlichen Bildersprache die Ereignisse ab diesem Zeitpunkt als „Weg Gottes mit den Menschen” - ein Weg, der nie zu Ende sein wird, auch wenn die Erde als Schulungsebene für die Kinder Gottes längst „geschlossen” sein wird . . . | |
![]() | „Wer sich um Persönlichkeitsentfaltung und hochwertige Ernährung bemüht, wird jeden Tag mit mehr Intelligenz und Gesundheit in der Seele belohnt. Die Intuition verstärkt sich.” „Die Intuition aber ist der direkte Zugang zur Wahrheit im Universum.” |
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